Bundesamt für Veterinärwesen BVET

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Willkommen beim Bundesamt für Veterinärwesen BVET

Medienmitteilungen

08.03.2010   
[ Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement ]

02.03.2010   

Wildtiere und Wildpflanzen / CITES
Die 15. Vertragsstaatenkonferenz des Artenschutzübereinkommens CITES ist gestartet. Etwa 1500 Delegierte aus 175 Staaten weltweit, Vertreter von NGOs, Journalisten und weitere werden bis am 25. März über den Schutz von Thunfischen, Haien, Tropenhölzern, Elefanten und vielen weiteren Tier- und Pflanzenarten beraten. Mathias Lörtscher schildert täglich die wichtigsten Beschlüsse im BVET-Blog.
Infektiöse bovine Rhinotracheitis (IBR)
Mitte März 2010 sind im Kanton Jura zwei Tiere in zwei Rinderhaltungen positiv auf IBR getestet worden. Die zwei Fälle wurden im Rahmen eines Überwachungsprogrammes entdeckt; die Tiere zeigten keine Krankheitssymptome. Weil nur ein Tier pro Betrieb betroffen ist, und weil es eher ältere Tiere sind, scheint die Krankheit nicht aktiv zu sein und sich nicht weiterzuverbreiten. Die Ansteckung der Tiere dürfte mehrere Jahre zurückliegen. Die laufenden epidemiologischen Untersuchungen sollen diese Annahmen klären.

Registrierung der Tierhaltungen
Im Interesse einer verbesserten Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit hat der Bundesrat beschlossen, dass künftig sämtliche Tierhaltungen mit Nutztieren gemeldet werden müssen. Ab dem 1. Januar 2010 werden alle Betriebe, welche Pferde, Geflügel, Speisefische oder Bienen halten, zentral registriert - dies gilt auch für Hobbyhaltungen. Zusätzlich müssen bei den Schweinen ab dem 1. Januar 2011 alle Zugänge der Tierverkehrsdatenbank (TVD) gemeldet werden.
Blauzungenkrankheit
Um ein Aufflackern der Blauzungenkrankheit zu verhindern, müssen auch 2010 Rinder und Schafe geimpft werden. Dies hat das Bundesamt für Veterinärwesen BVET im Januar 2010 entschieden. Aufgrund der aktuell guten Seuchenlage können Tierhaltende jedoch per Gesuch eine Ausnahme vom Impfobligatorium beantragen. Die Blauzungenkrankheit ist für Menschen ungefährlich.

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