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Am 8. und 9. Juni 2009 wurde in Arbon, Schweiz, die Schlusstagung der beiden Forschungsprogramme „Constanze und „Wildvögel und Vogelgrippe" (WuV) durchgeführt. Während diesen zwei Tagen stellten Forscher von Partnerinstituten und anderen Forschungsanstalten ihre Arbeiten zu den Themen Vogelgrippe bei Wildvögeln in Mitteleuropa, deren Epidemiologie sowie Virologie / Genetik und Labordiagnostik vor. Insgesamt 19 Referate und 6 Poster gaben den rund 75 Teilnehmern aus der Forschung und der Privatwirtschaft sowie von Geflügelorganisationen und -verbänden einen guten Überblick über den aktuellen Wissensstand zum Thema Vogelgrippe.
Das vielseitige Programm sorgte für einen interessanten wissenschaftlichen Austausch und anregende Diskussionen. Herr Jonas Waldenström von der Universität Kalmar, Schweden, begann die Ornithologie-Session mit einem Referat zu den Auswirkungen einer Influenza A-Infektion bei Enten und der erwarteten Ausbreitung des aviären Influenza-Virus. Die Diagnostik-Session wurde von Martin Beer vom FLI Riems mit der Vorstellung von Resultaten aus ihren tierexperimentellen Untersuchungen zur Pathogenese von HPAIV H5N1 eröffnet. Mit der Frage, ob es sich bei Influenza A (H5N1) um ein neues, für den Menschen gefährliches Virus handelt, leitete Werner Wunderli vom Institut für medizinische Virologie die Virologie / Genetik-Sitzung ein. Jürgen Teuffert vom FLI in Wusterhausen begann den Themenblock Epidemiologie mit einem Frontbericht über die epidemiologische Untersuchung der HPAIV H5N1-Fälle von 2007 und den Zusammenhang zwischen den Fällen in Bayern und Brandenburg.
An dieser Stelle sei nochmals allen Sponsoren, die unsere Veranstaltung freundlicherweise unterstützt haben, herzlichst gedankt.
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