Bundesamt für Veterinärwesen BVET

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Vogelgrippe

Im Winter 2008 / 2009 werden keine Risikogebiete zur Vorbeugung der Vogelgrippe ausgeschieden, wie das Bundeamt für Veterinärwesen zusammen mit den kantonalen Veterinärämtern entschieden hat. Der Entscheid basiert auf einer Einschätzung der aktuellen Lage und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Vogelgrippe nach wie vor in vielen Regionen weltweit präsent ist und sich auch in Mitteleuropa die Situation jederzeit zuspitzen kann. Geflügehaltende sollen deshalb ihre Bestände schützen und auf Symptome der Vogelgrippe achten.

Das Vogelgrippe-Virus H5N1 ist hochansteckend und für Hühner tödlich. Noch nie mussten wegen einer Tierseuche weltweit so viele Hühner, Enten und Gänse getötet werden. Bei intensivem Kontakt mit erkranktem Geflügel können in seltenen Fällen auch Menschen angesteckt werden, was bislang nur in Asien (auch in der Türkei) und in Afrika geschah.

Die Vogelgrippe ist eine Tierseuche, die den Fachleuten als „Aviäre Influenza" oder „Klassische Geflügelpest" schon lange bekannt ist. Seit 1997 hat sich, ausgehend von Asien, der neue aggressive Virenstamm H5N1 in viele Länder ausgebreitet.

Fachkontakt: info@bvet.admin.ch

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