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Mit dem Voranschreiten des Programms werden BVD-Fälle immer seltener, trotzdem darf die Wachsamkeit nicht nachlassen. Die Sperren müssen eingehalten und verdächtige BVD-Symptome überprüft werden. Tritt BVD in einem Betrieb erneut auf, ist es entscheidend, dass der Ursache für die Wiedereinschleppung auf den Grund gegangen wird. Hier sind mehr denn je die Tierärzte gefragt.
Auf Kurs bleiben
Die meisten Betriebe haben keine gesperrten Tiere mehr und befinden sich somit in der so genannten Überwachungsphase. Wird in einem dieser Betriebe ein PI-Tier entdeckt, ist es wichtig herauszufinden, auf welchem Weg BVD wieder eingeschleppt wurde. Hier spielen die Tierärzte eine wichtige Rolle. Sie führen nicht nur die Analysen durch, sondern weisen die Landwirte auch auf die Wichtigkeit der Massnahmen hin.
Auf den 1.1.2013 wurde die flächendeckende virologische Untersuchung der neugeborenen Kälber auf BVD eingestellt. Die Überwachung von BVD-freien Betrieben erfolgt nun hauptsächlich mittels der serologischen Untersuchung von Tankmilch und/oder Blut von Rindern.
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