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BSE / TSE

Der Rinderwahnsinn oder BSE (Bovine spongiforme Enzephalopathie) gehört zur Krankheitsgruppe der transmissiblen spongiformen Enzephalopathien (TSE). Verursacht werden sie alle von ähnlichen Erregern, abnormal verdrehten Eiweissen, den so genannten Prionen. Daher auch der Name „Prion-Erkrankungen“ für die TSE.

Zu den TSE gehören neben BSE auch Scrapie bei Schaf/Ziege, die Chronic Wasting Disease bei Hirschen, die Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit beim Menschen und weitere. Alle TSE haben eine lange Inkubationszeit und enden stets tödlich; es gibt weder Schutzimpfungen noch Behandlungsmöglichkeiten. In bestimmten Gehirnarealen häufen sich jeweils die Prionen an und führen zu einer fortschreitenden Zerstörung der Nervenzellen. Das Nervengewebe nimmt ein schwammartiges (=spongiformes) Aussehen an. Vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit dauert es meist Jahre.

Die Schweiz kennt seit Jahren Schutzmassnahmen gegen die Ausbreitung von TSE und - bei BSE - auch zum Schutz der Konsumierenden.

Für den Menschen stellt nur BSE ein gewisses Risiko dar. Obwohl BSE-Fälle beim Rind seit 1990 festgestellt werden, ist in der Schweiz noch kein Mensch an der durch BSE ausgelösten Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit erkrankt.


Fachkontakt: info@bvet.admin.ch

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Weitere Informationen

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11.02.2005 | 13 kb | PDF
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25.11.2004 | 113 kb | PDF
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27.05.2008 | 18 kb | PDF

BSE-Einheit 2000-2006



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