Bundesamt für Veterinärwesen BVET

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Tiergesundheit

Die Ziele des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) im Bereich Tiergesundheit sind die Bekämpfung und Kontrolle von Krankheiten, die den Tierbestand gefährden, auf den Menschen übertragbar sind, schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben oder den internationalen Handel beeinträchtigen.

Im Gespräch

Stop BVD: von der Bekämpfung zur langfristigen Überwachung
Der grosse Einsatz hat sich gelohnt. Die Bovine Virusdiarrhoe BVD ist in der Schweiz beinahe ausgerottet. Jetzt gilt es, auch noch die letzten PI-Tiere auszumerzen. Nun wird der erreichte Erfolg mit einer hochwertigen und kostengünstigen Überwachung langfristig gesichert.
Porcines reproduktives und respiratorisches Syndrom (PRRS)
In einem Eber-Betrieb in Deutschland, welcher Ebersperma für Schweinezuchtbetriebe in der Schweiz liefert, wurde das PRRS-Virus festgestellt. Mit dem Ebersperma ist das Virus in die Schweiz gelangt. Deshalb wurden alle belieferten Schweizer Betriebe gesperrt und die mit dem infizierten Sperma belegten Sauen vorsorglich geschlachtet. Bei mehreren dieser Sauen ist nun das PRRS Virus entdeckt worden. Damit ist die Seuche auch in der Schweiz angekommen. Der Veterinärdienst Schweiz hat umfangreiche Vorsorgemassnahmen getroffen und arbeitet intensiv daran, dass sich das Virus nicht weiter ausbreiten kann.

Registrierung der Pferde
Seit dem 1. Januar 2011 müssen alle Pferde bei der Tierverkehrs-Datenbank TVD registriert werden und einen Pferdepass erhalten. Nach dem 1. Januar 2011 geborene Fohlen müssen zudem per Mikrochip gekennzeichnet werden. Von registrierten Tieren sind danach der TVD Ausfuhr, Eigentümer- oder Stallwechsel und andere Ereignisse zu melden.
Schmallenberg-Virus
Werden Rinder, Schafe oder Ziegen mit dem Schmallenberg-Virus infiziert, so kann das Virus eine akute Erkrankung auslösen und bei trächtigen Tieren Missbildungen bei den Kälbern, Lämmern und Zicklein verursachen. Das Virus wird von Mücken übertragen und ist erstmals im Herbst 2011 in Norddeutschland beschrieben worden. Seit Frühjahr 2012 werden die Bestände in der Schweiz überwacht. Mittlerweile sind die allermeisten Rinder-Bestände in der Schweiz mit dem Schmallenberg-Virus infiziert worden und damit immun gegen Neuinfektionen. Der Status der Immunität der Tiere wird weiter überwacht. Damit bleibt eine Abschwächung der Immunität durch einen Abbau der Antikörper nicht unbemerkt und die Gefahr einer Neuinfektion kann erkannt werden.


Fachkontakt: info@bvet.admin.ch

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04.08.2011 | 906 kb | PDF

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Übung NOSOS 2011


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