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Ein gesunder, gut gehaltener Hund bringt gegenüber Krankheitserregern einige Widerstandskraft auf. Aber trotzdem gibt es Gesundheitsrisiken, die zu beachten sind.
Es gibt Hunde, die sogar angeleint mit einem schnellen Sprung an den Wegrand Mäuse erbeuten können. Mäuse tragen aber Krankheitsrisiken in sich: Sie können zum Beispiel die Toxoplasmose oder den Fuchsbandwurm auf den Hund übertragen.
Erwischt der Hund den Fuchsbandwurm durch eine Maus, die er erbeutet hat, dann verteilt er die Bandwurmeier bei der Fellpflege auf dem ganzen Körper. Der Hund wird zwar selber nicht krank; aber ein Mensch, der den Hund streichelt und sich nicht gleich die Hände wäscht, kann erkranken. Zum Glück ist diese Krankheit recht selten. Aber dennoch befällt sie in der Schweiz jedes Jahr rund ein Dutzend Menschen und einige sterben sogar daran. Mausende Hunde sind eines der grössten Risiken bei der Übertragung dieser gefährlichen Krankheit auf den Menschen.
Hunde sind auch anfällig für andere Wurmkrankheiten und sollten daher regelmässig entwurmt werden. Vor allem Jungtiere können an den Folgen eines starken Wurmbefalls sterben.
Besonders bei Reisen in andere Länder besteht das Risiko, dass Ihr Hund die Staupe bekommt. Bevor ein Hund in ein Tierheim gegeben wird sollte er unbedingt dagegen und gegen andere Krankheiten geimpft sein. Ihr Tierarzt oder das Personal des Tierheims gibt Ihnen gerne weitere Auskunft.
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