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Mensch und Goldhamster

Wie der Goldhamster zu den Menschen kam ist eine fast unglaubliche Geschichte. Fast alle die Millionen Goldhamster in den Wohnstuben der Welt stammen von nur 3 Goldhamstergeschwistern ab.

1839 entdeckte der Zoologe George Waterhouse erstmals Goldhamster nahe der syrischen Stadt Aleppo und beschrieb sie für die Wissenschaft. Anschliessend hörte die westliche Welt fast 100 Jahre lang nichts mehr von diesen Tieren. Am 12. April 1930 fand schliesslich Professor Aharoni von der Zoologischen Abteilung der Universität Jerusalem in der syrischen Wüste ein Goldhamsterweibchen mit elf Jungen. Doch nur drei der Jungen überlebten den Transport nach Jerusalem. Diese drei vermehrten sich jedoch innert weniger Monate auf 300 Tiere. Und heute stammen so gut wie alle der Millionen Goldhamster, die als Heimtiere gehalten werden, von diesen drei Jungtieren ab. Erst in den letzten Jahren wurden wieder wilde Goldhamster in Syrien gefunden und nach Europa und den USA gebracht.

Von Palästina aus gelangten Goldhamster 1938 nach England und in die USA und nach dem zweiten Weltkrieg begann ihr massenhafter Einzug in die Wohnungen der westlichen Welt. Ihre Kleinheit und vermeintliche Anspruchslosigkeit, sowie die Tatsache, dass sie als Einzeltiere gehalten werden können - und sollen - hat diese Entwicklung gefördert.

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