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Die gemeinsame Geschichte von Mensch und Wellensittich ist jung im Vergleich zu der von Hund und Katze. Erst seit 200 Jahren kennt man in Europa Wellensittiche. Doch heute sind sie die weltweit am häufigsten gehaltenen Ziervögel.
Der Wellensittich ist 1805 erstmals in Australien wissenschaftlich beschrieben worden. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Wellensittiche von Australien nach Europa gebracht. Sie stiessen an Tierausstellungen auf so grosse Beliebtheit, dass ein reger Handel von australischen Wildfängen einsetzte. Australien sah sich 1864 gezwungen, ein Exportverbot für Wellensittiche zu erlassen.
Wellensittiche werden seither in Gefangenschaft gezüchtet. Alle Wellensittiche, die man hier in Zoohandlungen oder von privaten Züchtern kauft, stammen aus Nachzuchten.
Die Faszination des Wellensittichs hat wohl neben seinem Aussehen vor allem mit dem ausgeprägten Sozialverhalten zu tun: Wellensittiche gehen nicht nur sehr enge Beziehungen mit Artgenossen ein, sondern können auch Menschen gegenüber sehr zutraulich werden.
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