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Die private Haltung von Wildtieren exotischer Herkunft kann doppelt problematisch sein: aus Sicht des Tierschutzes und des Artenschutzes. Der so genannte „Exoten-handel“ betrifft Millionen Wildtiere jährlich. Die Tiere werden in aller Welt gefangen, per Schiff oder Flugzeug Tausende von Kilometern weit transportiert, um hier bei uns verkauft zu werden. Sei es im Zoofachhandel, auf einer Tierbörse oder übers Internet.
Der Handel wird mittels internationaler Abkommen und nationalen gesetzlichen Be-stimmungen geregelt und kontrolliert.
Mathias Lörtscher ist Leiter Artenschutz beim Bundesamt für Veterinärwesen BVET und Mitglied des „Animals Committee", dem wissenschaftlichen Expertengremium, von CITES. Der oberste Artenschützer der Schweiz über die Mamba per Mausklick, die Sterblichkeitsrate bei internationalen Transporten und die Verantwortung, die man als Käufer hat.
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